Tamara Hauser

Zu Gast im GZ Loogarten vom 30. Mai bis 3. Juli 2015

Portrait:
Tamara Hauser (*1986) hat es nach ihrem Bachelorstudium an der Zürcher Hochschule der Künste in Vermittlung von Kunst und Design für zwei Jahre nach Wien verschlagen, wo sie von 2010 bis 2012 an der Akademie der bildenden Künste in den Klassen Art in Practice und Objekt-Bildhauerei studierte. Neben einer regen Ausstellungstätigkeit betätigt sich Tamara Hauser auch im Bereich des Designs. Im 2011 hatte sie durch die Arbeit an ihrem Kleiderprojekt XXY - handmade unisex clothes and accessories die Möglichkeit ein Praktikum beim Modelabel KIESEL in Berlin zu absolvieren.

Seit knapp drei Jahren hat sie sich in Bern niedergelassen und wird dieses Jahr ihren Master in Art Education an der Hochschule der Künste Bern mit einem Minor in Kunstgeschichte an der Uni Bern und der Lehrbefähigung auf gymnasialer Stufe an der Pädagogischen Hochschule abschliessen.

Eigene künstlerische Arbeit im Gastatelier:
Tamara Hauser kreiert in ihren Rauminstallationen eine Art Forschungslabor aus Farben und Formen und bewegt sich in Themenfeldern von Musik- und Tanzwissenschaft und befragt in ihren Werken soziale Prozesse, Machtsysteme und unser Verhältnis zum eigenen Körper.

Während ihrem Atelieraufenthalt wird sie ihre im März 2015 begonnene Zeichenvorratskammer mitbringen; ein Vokabular an Zeichen zusammengesetzt aus Grundformen wie Punkt, Strich und Fläche, welche Bewegung wie auch Musik grafisch visualisiert.

In welcher Form wird sich dieses Zeichensystem durch den Aufenthalt im Gastatelier erweitern? Wie können diese Zeichen interpretiert werden? Für was können sie stehen? Führt es möglicherweise zu einem Bewegungsablauf oder einer neuen Komposition? 

Projekt mit den BesucherInnen:
Im GZ Loogarten macht sich Tamara Hauser gemeinsam mit den Kindern auf die Suche nach Formen, Farbflächen und Emblemen, um aus den gefundenen Formen und Farbflächen eigene Zeichen zu kreieren. Diese ergänzen das schon vorhandene Formenvokabular aus der Zeichenvorratskammer und wird voraussichtlich in eine raumgreifende Installation im Innen- und Aussenraum münden.