Mariano Gaich

Zu Gast im GZ Hirzenbach vom 16. April bis 6. Juni 2015

Portrait:
In Buenos Aires besuchte Mariano Gaich (*1967) nach einem Studium der Psychologie die Kunsthochschule und hat seine Ausbildung als Zeichnungslehrer abgeschlossen. An der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) sowie am Central Saint Martin’s College of Art in London bildete sich der Künstler in Szenographie und Bühnenausstattung weiter.  Viele Jahre arbeitete Mariano Gaich im Bereich konservatorische Einrahmungen in einer traditionellen Werkstatt in Zürich.

Eigene künstlerische Arbeit im Gastatelier:
Mariano Gaich beobachtet architektonische Veränderungen in der Stadt. Er beschäftigt sich mit dem Strukturwandel städtischer Quartiere. Wie verändert sich das Zusammenleben in einem Wohnviertel, wenn eine ärmere Bevölkerungsschicht umgesiedelt wird, um einer wohlhabenderen Platz zu machen? In welcher Form erscheint ein zukünftiger Bau, der aus einer Leerstelle entsteht? Und wie wird die modernste Architektur unserer Zeit in der Zukunft als Ruine aussehen? Das sind Fragen, die der Künstler untersuchen möchte.

Projekt mit den BesucherInnen:
Anhand von Modellen, die aus (Un-)Readymades und Recycling-Material entstehen, möchte er sein Projekt, dreidimensional gestaltete Leerstellen, als Installation präsentieren. Die Kinder aus dem Quartier Hirzenbach werden ihm beim Aufbau, Abriss, Neukonstruieren, Zerstören, Wiederentstehen lassen von modernen Ruinen kräftig mithelfen können.